Am vergangenen Samstag war unsere ERSTE gegen den Aufsteiger aus Kötzschau gefordert. Bereits vor dem Spiel war klar, dass es auf dem kleinen Platz beim KOL – Neuling ein intensives und körperbetontes Spiel werden würde. In der Anfangsphase der Partie überließ der Gastgeber der Mannschaft rund um Kapitän Albrecht den Ball und lauerte. Die VSG konnte dies jedoch nur bedingt nutzen und erspielte sich, bis auf den Führungstreffer – der aus einem Fehler der kötzschauer Hintermannschaft rührte, nur einzelne Chancen, kontrollierte jedoch zu jeder Zeit das Spiel. Selbst die Anfangsminuten waren bereits körperbetont und intensiv – ein Bild, dass sich über die gesamten 90 Minuten ziehen sollte. Dies mündete in einer unnötigen, jedoch gleichzeitig vertretbaren roten Karte für unsere VSG. Dies bedeutete: mehr als 60 Minuten Unterzahl. Auch im weiteren Spielverlauf dominierten die Oppiner jedoch weiter das Spiel und den Gastgebern fehlte es an offensiven Lösungsansätzen. Auch bis zum Halbzeitpfiff stieg die Intensität und Härte des Spiels immer weiter an, ohne das der Schiedsrichter angemessen eingriff.
In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: ein bestimmendes Oppin, das es verpasste, ihre Angriffe sauber auszuspielen und die Führung so auszubauen. Weitere kleinere und größere Fouls wurden auch in dieser Phase nur bedingt geahndet. Durch einen, zumindest mal fragwürdigen Ausgleich ins Spiel zurückkommend, verspürten die Gastgeber neue Energie, das Spiel doch noch zu drehen – leider wurde diese vor allem in Fouls kanalisiert. Besonders die Schiedsrichterentscheidungen der letzten 10 Minuten lassen uns teilweise ratlos zurück…
Insgesamt eine Leistung und ein Ergebnis, dass wir sicher zunächst uns zuzuschreiben haben, dass jedoch auch einen gewissen Beigeschmack hat. Trotzdem müssen wir hier abgeklärter und zielstrebiger vorgehen, um das Spiel eher zu entscheiden und es so zu entschärfen.
Statement zum Kommentar der SV Kötzschau
Mit Bedauern erfuhren wir am späten Samstagabend von den Vorkommnissen rund um das KOL – Spiel. Die gesamte VSG Oppin distanziert sich klar von den Geschehnissen rund um die Sanitäranlagen der SV Kötzschau und bittet dabei um Entschuldigung. So ein Benehmen ist nicht zu tolerieren und wird aufgearbeitet werden.
Trotzdem wollen wir uns auch zu den weiteren Punkten äußern: ein Fehlverhalten, besonders des Kapitäns P. Albrecht, ist in den Augen des Vereins nicht zu erkennen. Persönliche Differenzen zwischen einzelnen Spielern können, auch nach dem Schlusspfiff, auftreten und sind ganz normal. Anzumerken ist, dass ausschließlich aufgrund provozierender Kommentare des heimischen Kapitäns während des Spiels, es zu dieser „Verweigerung“ kam. Allen anderen, gegnerischen Spielern wurde dabei fair abgeklatscht, was auch im Sinne des Sports ist.
Weiterhin dementieren wir auch klar das Verschmutzen und „Abbauen von Spielfrusts“ innerhalb der heimischen Kabinen. Diese wurden ordnungsgemäß hinterlassen.
Für uns, und die gesamte VSG – Familie, steht stets der faire und respektvolle, sportliche Wettkampfgedanke des Fußballs im Vordergrund. Deshalb distanzieren wir uns klar von allen Beleidigungen und wünschen uns, auch mit Blick auf das was auf dem Spielfeld stattfand, ein anderes Rückspiel.